Medienmitteilung der Grünen Stadt Uster: 

Grüne Uster lancieren Bodeninitiative  

Uster, 23. Januar 2018. – Die Grünen wollen erreichen, dass die Stadt Uster ihrem Boden Sorge trägt und Grundstücke nicht mehr verkauft. Dazu lancieren sie die Bodeninitiative.
Diese verlangt eine nachhaltige und langfristige Bodenpolitik. In  der  Vergangenheit  hat  die  Stadt  Uster  immer  wieder  eigenen  Boden  verkauft,  um  den Haushalt ausgeglichen zu gestalten. Damit soll nun Schluss sein. Die Grünen Uster haben am
Mittwoch ihre Bodeninitiative „Boden behalten – Uster gestalten“ lanciert. Sie sieht vor, dass die Stadt  künftig  ihren  Boden  nur  noch  im  Baurecht  oder  im  Tausch  abgeben  darf.  Die  Partei orientiert sich mit ihrer Initiative an ähnlichen, erfolgreichen Vorstössen in Basel und Emmen.
Uster soll eine nachhaltige und langfristige Bodenpolitik betreiben. Denn Boden lässt sich nicht vermehren und er ist daher ein besonders kostbares Gut. Initiantin und Stadtratskandidatin Karin Fehr Thoma ist überzeugt: „Uster wächst und eine aktivere Bodenpolitik hilft der Stadt dabei, ihre eigene Entwicklung noch gezielter zu steuern.“
Die Grünen wollen, dass die Stadt Uster ihren nicht für öffentliche Zwecke benötigten Boden statt zu verkaufen künftig im Baurecht oder im Tausch abgibt. Das Baurecht hat den Vorteil, langfristig höhere Erträge (Baurechtszins) als bei einem Landverkauf zu einzubringen. Dennoch kann das Grundstück  bebaut  werden.  Karin  Fehr  Thoma  dazu:  „Nach  Ablauf  der  Baurechtsverträge
können  künftige  Generationen  wieder  neu  über  die  Verwendung  des  stadteigenen  Bodens entscheiden. Der Wert des Bodens bleibt damit auch für unsere Nachkommen erhalten.“
 
Weitere Informationen
Karin Fehr Thoma, Kantonsrätin und Stadtratskandidatin, 078 610 16 61