Anita Ajder

Geboren 1985, aufgewachsen auf dem Lande im Bernerjura und in der Stadt Zürich, zog es mich nach meiner kaufmännischen Ausbildung in einem städtischen Spital wieder mehr ins Grüne nach Werrikon. Nach der Geburt meines Sohnes war ich als alleinerziehende Mutter froh, in Uster eine preisgünstige Wohnung zu finden. Seit 14 Jahren bin ich als Fachspezialistin HR in einem städtischen Alters- und Spitexzentrum tätig.

Den Arbeitsweg entlang des Greifensees und der Glatt lege ich gerne mit dem Fahrrad zurück. In meiner Freizeit bin ich in einer Bodyweight-Trainingsgruppe aktiv. Darüber hinaus engagiere ich mich in Mitmachprojekten wie bei den Cleanwalkers, im Repair Café und bei Foodsharing. Zudem bin ich Mitverantwortliche für den öffentlichen Kühlschrank «Madame Frigo» auf dem Zeughausareal.

In der Schweiz geht etwa ein Drittel aller Lebensmittel entlang der Lieferketten verloren oder wird weggeworfen. Auf Gemeindeebene möchte ich Projekte fördern, die Schulen, Haushalte und Betriebe für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren, und mich dafür einsetzen, dass Überschüsse gezielt weitergegeben werden. Eine ressourcenschonende Ernährung und der respektvolle Umgang mit Tieren sind für mich ein zentrales Anliegen.
So schaffen wir ein solidarisches, zukunftsfähiges Umfeld: weniger Abfall, mehr Bewusstsein, lokal umgesetzt und global gedacht. Gemeinsam können wir Food Waste reduzieren und dadurch mit überschüssigen Esswaren Menschen in Uster unterstützen. Damit trägt eine wirksame Klimapolitik auch zur sozialen Gerechtigkeit bei.

 
 

Was ist mir wichtig

  •  Die Vermeidung von Food Waste und eine ressourcenschonende, tierfreundliche Ernährung

  • Schöne Uferzonen, Wälder, Naturwiesen und nachhaltig gepflegtes Kulturland

  • Bezahlbarer Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen

  • Gute Schulen und Bildungsmöglichkeiten für alle

  • Eine vorausschauende Politik, die auch die Bedürfnisse einer älter werdenden Einwohnerschaft berücksichtigt

  • Ein lebendiges Uster mit Restaurants, Konzerten, Kino und Theater

  • Praktische Problemlösungen – gemeinsam und aus eigenem Antrieb

  • Die Freiheit, meine Meinung offen sagen zu können