Anita Ajder

Geboren 1985, aufgewachsen auf dem Lande im Bernerjura und in der Stadt Zürich, zog es mich vor 20 Jahren nach meiner kaufmännischen Ausbildung in einem städtischen Spital wieder mehr in die Natur nach Werrikon. Nach der Geburt meines Sohnes vor 16 Jahren war ich als alleinerziehende Mutter froh, in Uster eine preisgünstige Wohnung zu finden. Seit 14 Jahren bin ich als Fachspezialistin HR in einem städtischen Alters- und Spitexzentrum tätig.
Den Arbeitsweg entlang des Greifensees und der Glatt lege ich gerne mit dem Fahrrad zurück. In meiner Freizeit trainiere ich zwei bis dreimal pro Woche draussen in einer Bodyweight-Trainingsgruppe. Darüber hinaus engagiere ich mich aktiv bei Transition Uster und bin regelmässig in Mitmachprojekten wie Cleanwalks, Repair Cafés und Foodsharing sowie an verschiedenen Anlässen anzutreffen. Zudem bin ich Mitverantwortliche für den öffentlichen Kühlschrank «Madame Frigo» auf dem Zeughausareal.
Unser Planet ist begrenzt, deshalb müssen wir unseren Blickwinkel erweitern. In der Schweiz geht etwa ein Drittel aller Lebensmittel entlang der Lieferketten verloren oder wird weggeworfen. Auf Gemeindeebene möchte ich Projekte fördern, die Schulen, Haushalte und Betriebe für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren, und mich dafür einsetzen, dass Kantinen und Veranstaltungen ihre Überschüsse gezielt weitergeben. Eine ressourcenschonende Ernährung, die ökologische Verantwortung mit dem respektvollen Umgang mit Tieren verbindet, ist für mich dabei ein zentrales Anliegen.
So schaffen wir ein solidarisches, zukunftsfähiges Umfeld: weniger Abfall, mehr Bewusstsein, lokal umgesetzt und global gedacht. Gemeinsam können wir Food Waste reduzieren und dadurch mit überschüssigen Esswaren Menschen in Uster unterstützen. Damit trägt eine wirksame Klimapolitik auch zur sozialen Gerechtigkeit bei.

 
 

Was ist mir wichtig

  • Die Vermeidung von Food Waste und eine ressourcenschonende, tierfreundliche Ernährung.

  • Anstand, Respekt und Fairness im Umgang miteinander.

  • Praktische Problemlösungen – gemeinsam und aus eigenem Antrieb.

  • Die Freiheit, meine Meinung offen sagen zu können.

  • Gute Schulen und Bildungsmöglichkeiten für alle.

  • Schöne Uferzonen, Wälder, Naturwiesen und nachhaltig gepflegtes Kulturland.

  • Ein lebendiges Uster mit Restaurants, Konzerten, Kino und Theater.

  • Eine vorausschauende Politik, die auch die Bedürfnisse einer älter werdenden Einwohnerschaft berücksichtigt.